SentoVox ist eine groß angelegte, wissenschaftlich fundierte Besucherforschung für Häuser der darstellenden Künste. Die Studie wurde mit einem Konsortium europäischer Universitäten entwickelt und wird von Branchenorganisationen unterstützt. Sie hilft Theatern, Konzerthäusern und Kulturzentren, ihr Publikum zu verstehen, ihr Angebot zu stärken und ihren gesellschaftlichen Wert nachzuweisen.
SentoVox entstand aus einer einfachen Feststellung: Häuser der darstellenden Künste brauchen verlässliche Erkenntnisse über ihr Publikum, verfügen aber selten über die Zeit und die Mittel für eigene Forschung. Die Sento Group, die bereits groß angelegte Publikumsforschung für Museen (Sentomus) und Bibliotheken (Sentobib) organisiert, entwickelte daher gemeinsam mit akademischen Partnern eine Methode, die auf Theater, Konzerthäuser und Kulturzentren zugeschnitten ist.
An der Pilotstudie nahmen mehr als 130 Kulturhäuser in Flandern und den Niederlanden teil, in Zusammenarbeit mit Branchenorganisationen wie cult! und dem VSCD. Mehr als 60.000 Besucher gaben ihre Meinung ab, und rund 80 Prozent der Befragten füllten den Fragebogen vollständig aus. Das bestätigte den Wert einer niedrigschwelligen Methode, die dennoch in die Tiefe geht.
Heute wächst SentoVox zu einer europäischen Studie heran. Der Fragebogen folgt einem gemeinsamen europäischen Standard, angepasst an den nationalen Kontext jedes Landes, sodass sich teilnehmende Häuser anonym mit vergleichbaren Häusern im In- und Ausland vergleichen können.
Der Studienaufbau und der Fragebogen wurden von akademischen Partnern, Branchenorganisationen und Fachleuten aus dem Kultursektor entworfen und begleitet.
Von intimen Theatern über große Konzerthäuser bis zu Kulturzentren: Diese Häuser nahmen an der SentoVox-Studie teil.
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